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Vom Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaften

Der gegenwärtige Lehrstuhl der Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Fakultät der Palacký-Universität existierte in den Jahren 1991-2004 im Statut der Fakultät unter den Namen der Lehrstuhl für Bürgerkunde. Der Name wurde nach der Transformation der Erziehungsprogramme und Zugleich mit dem Charakter der wissenschaftlichen Tätigkeit der einzelnen Mitglieder des Lehrstuhls verändert. Der Lehrstuhl hat ihren spezifischen interdisciplinaren Charakter. Der Lehrstuhl wirkte in der Zeit, in der es sich zeigte, dass der alte System der sogenannten "Bürgenkunde" unbrauchbar war und aus diesem Grund war nötig eine neue Konzeption der Erziehung der zukünftigen Bürger für,die sich neu bildende Bürgergesellschaft, zu bilden. Dank der Initiative des Dekans (und später des Mitgliedes des Lehrstuhls) Herrn doc. PhDr. František Mezihorák, CSc. wurde im Herbst 1991 ein neuer Lehrstuhl gebildet. Der Lehrstuhl hatte vor sich eine anstrengende Aufgabe eine neue Konzeption der Erziehung zu bilden. Es war zugleich nötig, viel Energie der materiellen und räumlichen Sicherung des Lehrstuhls (die meisten Räume wurden von anderen Lehrstühlen längst besetzt und es war nicht leicht den neuen "Platz in der Sonne" zu finden) zu bilden. Es wurde ein Grundfond der Fachliteratur und Hilfsmittel gebildet und wurden zugleich weitere nötigen Bedingungen für das Erfüllen der pädagogischen und wissenschaftlichen Arbeit gebildet. Die Mitglieder des Lehrstuhls mussten beim Unterricht der Studenten des ursprünglichen Studienfaches "Bürgerkunde" fortsetzen. Die Lehrer haben für ihre Pflicht gehalten, den Studenten (die bis jetzt in dem Geist einer offizielen "staatlichen Ideologie" erzogen wurden) die Möglichkeit anzubieten, im Rest ihres Hochschulstudiums die neuesten Kenntnisse und Gedanken vorzutragen, die damit zusammenhängen, was den Grund der europäischen Kultur und Moral bildet, sowie mit den neuen Theorien und Ideologien der Demokratie und Europäertum. In den ersten zehn Jahren der Existenz des Lehrstuhls haben ihn folgende Personen geleitet: Historiker doc. PhDr. Zdenìk Filip, CSc. (bürgerlich und akademisch rehabilitiert im Jahre 1990), Politologe doc. Emil Gímeš, Ph.D. (ebenso im Jahre 1990 rehabilitiert), prof. PhDr. František Mezihorák, CSc., (Spezialisation auf europäische Studien) und Politologe Mgr. Milan Hoøínek, Ph.D. Von den ehemäligen Mitgliedern des Lehrstuhls kann man folgende Personen erwähnen: Historikerinen PaedDr. Marie Hrachovcová und PhDr. Dana Skoupá, CSc., Historiker prof. PhDr. PaedDr. Pavel Marek, CSc., Soziologe doc. PhDr. Milan Schneider (leider frühverstorben), Etiker doc. PhDr. Ivan Hodovský, DrSc. oder Ökonom Ing. Pavel Zívalík und Ing. Zdenìk Aulehla, CSc. Aus den Externisten sind noch zum Beispiel: Ökonom Ing. Milan Tomášek, Psychologe PhDr. Vladimír Janák, Rechtsanwälter Mgr. et JUDr. Eva Šimeèková, Ph.D. und JUDr. Miroslav Holzer zu erwähnen Während der Existence des Lehrstuhls absolvierte dieser erfolkreich eine Reihe von Akkreditierungen. Außer dem Studienfaches Bürgerkunde für Grundschulen garantiert der Lehrstuhl seit dem akademischen Jahr 2001/2002 den Studienfach Gesellschaftswissenschaften für Mittelschulen und realisiert das dreijährige weitere Studium von Gesellschaftswissenschaften und Bürgerkunde. Die nächste Veränderung der akkreditierten Studienprogramme ist im Jahre 2005 im Zusammenhang mit dem Einführen des neuen Models des struktuierten Studiums verlaufen. Im akademischen Jahr 2006/2007 wurde im Rahmen des struktuierten Studiums ein neuer Bachelorstudienfach von Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Erziehung eröffnet. Es wurde auch der anschließende Magisterprogramm Lehrfach Gesellschaftswissenschaften und Bürgerkunde für Mittel- und Hauptschulen akkreditiert. Seit dem Jahr 2007 beteiligt sich der Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaften an dem Doktorstudienprogramm - Pädagogik. Die Mitglieder des Lehrstuhls garantieren den Unterricht von ihren Disciplinen auch in anderen Studienfächern, die im Rahmen den Fakultät realisiert werden.
Der Lehrstuhl garantiert den anstrengenden Typ des Studiums, im dessen Rahmen jeder Student ein beträchtliches Pensum von historischen, ökonomischen, philosophischen, soziologischen, politologischen. Ethischen, religionistischen, juristischen, ökologischen und anderen Kenntnissen, Fertigkeiten und Einstellungen schaffen muss. Im Rahmen der Fachdidaktik des Faches Gesellschaftswissenschaften und der Erziehung zum Bürgertum gewinnen die Studenten die Kompetenzen und Fertigkeiten mit Schwerpunkt auf Kommunikation, Kooperation, Erziehung zum selbständigen Denken, Handeln und Weiterbildung.
Während seiner Existenz arbeitet der Lehrstuhl eng mit einer langen Reihe der renomierten in- und ausländischen Fachleuten zusammen. Zum Beispiel: prof. PhDr. Vladimíra Dvoøáková, CSc. (VŠE Praha), prof. PhDr. Ing. Miloš Dokulil, DrSc. (MU Brno), doc. PhDr. Jozef Oborný, Ph.D. (UK aus Bratislava), doc. PhDr. Miroslav Sapík, Ph.D. (JÈU aus Èeské Budìjovice), prof. Dr. phil. Rudolf Wichard (Deutschland), Dr. Sári Mihály (Universität in Pécs, Ungarn), Dr. Ma³gorzata Œwider (UO in Opole) usw., die die einzelnen Fächer mit der Tiefe und Umfang ihrer wissenschaflichen Erudition anreichen. Der Lehrstuhl arbeitet mit allen anderen neun Lehrstühlen an den anderen tschechischen Hochschulen zusammen, die die ähnlichen Studienfächer gewährleisten. Die Väranderungen und Aktualisierungen der Studienfächer werden jährlich auf dem Treffen von unseren und anderen Mitgliedern der Lehrstühlen reflektiert, das das Karl Renner Zentrum in Dolní Dunajovice organisiert.
Währen der Existenz des Lehrstuhls realisierte der Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaften eine Reihe der wissenschaftlichen Projekte. Zu den bedeutendsten gehören: Erziehung zum Bürgertum und Europäeurtum (1994), Analyse der Entwicklung der Schulwesen in der Region Mittelmähren in Jahren 1991-1995, Die Werte der europäischer Kultur und Moral (1996-1997) und besonders zu erwähnen ist der sechsjährige Forschungsabsicht Die Erziehung zum demokratischen Bürgertum und Europäeurtum (1999-2004). Im Rahmen von diesen Projekten wurde eine Menge von Monografien, Sammelbände und Studien publiziert.
Es wurden auch sechs internationale Konferenzen über Ethik organisiert und an vielen in- und ausländischen Symposien haben die Mitglieder des Lehrstuhls teilgenommen. Zu den einzigartigen Veranstaltungen im Rahmen der Universität sind internationale Symposien, die zusammen mit den Universitäten in Deutschland, Polen und Ungarn organisiert werden. Die Themen sind z. B. Beziehungen der mitteleuropäischen Völker, Europäische Dimension der Erziehung, Emigration und Imigration, Assimilation, Multikulturalität, Europäische Identität usw.
In der Gegenwart orientieren sich die Mitglieder des Lehrstuhls fachlich vor allem auf die Problematik der Didaktik der Gesellschaftskunden, Bürgerkunde, Deutsch-tschechische Beziehungen, Erziehung zur Bürgertum, Europäertum und Integration und Multikulturalität. Es wurden auch kollegiale Arbeitsbeziehungen mit anderen Universitäten in vielen europäischen und außereropäischen Ländern angeknüpft. Für die Veiterbildung der Lehrer und für den Kontakt der Studenten mit Praxis gründete im Jahre 1993 prof. Mezihorák die Tradition der Sommerschulen. Es handelt sich um die einziartige Veranstaltung in Tschechien, die eine große Interesse gewekt hat, so dass im Jahre 2010 der 17. Jahrgang realisiert wurde, an dem cca. 100 Pädagogen aus Haupt-, Mittel- und Hochschulen aus ganz Tschechien sogar aus Ausland teilgenohmen haben. Die Studenten des Lehrstuhls haben seit 12 Jahren die Möglichkeit die Sommerschule der deutschen Kultur, Sprache und Gesellschaftssystem in Frankfurt am Main zu absolvieren. Diese Sommerschule wird von der Organisation Stiftung Haus der Action 365 organisiert und finaziert.
Unter den erfolreichen Veranstaltungen, die in der letzten Zeit vom Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaften organisiert wurden, gehört die wissenschaftliche Konferenz zu dem 40. Jubiläum der Ereignisse des Prager Frühlings 1968 in der Tschechoslowakei "Der Achtundsechzichste" - Prager Frühling - der Versuch für die Erneuerung der Bürgergesellschaft, die im August 2008 bei der Teilnahme von vielen Persönlichkeiten der damaligen und gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Systems verlaufen ist (J. Šabata, J. Dienstbier, V. Komárek, V. Dvoøáková u. a.). Auf sie knüpfte im August 2009 internationale wissenschaftliche Konferenz Die Erneuerung der Demokratie in der Tschechoslowakei nach 1989 an. Im Rahmen der Konferenz fanden zwei Roundtables statt, an der die bedeutenden Zeitzeugen der Ereignisse des Novembers 1989 teilnahmen - J. Sokol, V. Komárek, J. Šabata, J. Jaøab, M. Hoøínek, F. Mezihorák usw. Die Diskussion moderierten Prof. V. Dvoøáková und PhDr. P. Urbášek.

Die Übersicht der Leiter des Lehrstuhls

Lehrstuhl für Bürgerkunde (1991-2004)
1991–1992 Dr. Emil GÍMEŠ
1993–1994 doc. PhDr. Zdenìk FILIP, CSc.
1995–2000 doc. PhDr. Emil GÍMEŠ, Dr.
2001–2002 prof. PhDr. František MEZIHORÁK, CSc.
2003–2004 Mgr. Milan HOØÍNEK, Ph.D.

Lehrstuhl der Gesellschaftwissenschaften (2005-
2005–2006 Mgr. Milan HOØÍNEK, Ph.D.
2006–2008 prof. PhDr. František MEZIHORÁK, CSc., Dr.h.c.
2008–2013 doc. PhDr. Zdenìk NOVOTNÝ, CSc.
2013–2014 doc. Mgr. Antonín STANÌK, Ph.D. 2014– doc. PhDr. Zdenìk NOVOTNÝ, CSc.